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Bein Merlot Jahrgang 2003

   


Kommentar:

In seiner Januar '05 Ausgabe bewertete die südafrikanische, vierteljährlich erscheinende Weinzeitschrift GRAPE (die einzige völlig unabhängige Weinpublikation in Südafrika!) unseren Bein Merlot 2003 mit ausgezeichneten 4 Sternen, als besten Rotwein der für diese Rubrik (New releases) geprüften Weine. Die Redaktorin Angela Lloyd schrieb dazu folgenden Kommentar:
   "Von einer Einzellage stammend, zeigt er Klasse und Persönlichkeit, bei gleichzeitig klarer Sortentypizität und moderaten 13,5% Alkohol. Der Einfluss von guter französischer Eiche (40% neu) ist deutlich erkennbar, unterlegt von unaufdringlichen Schichten von dunkler Schokolade und frischen roten Pflaumen; diese werden mit der Zeit schön integrieren. Die herrlich frische Frucht mit ihrem Wohlgeruch im Abgang wird ergänzt durch die reichhaltige, seidige Textur, beide getragen durch eine solcher Art Struktur, die eine der weiteren Reifung zuträgliche Lagerung über mindestens 6-8 Jahre zulässt, die der Wein aber auch verdient!"

Bewertungen:  
-  GOLDMEDAILLE an Concours Mondial de Bruxelles 2005
in den Top Ten Merlots Suedafrikas anlaesslich des Diners Club Winemaker of
   the year Award 2005
JOHN PLATTER 2005 (Weinführer Südafrika) : vier Sterne ****
-  4 Sterne vom Weinmagazin GRAPE, Suedafrika Dez. 2004

Analyse: 
   Alkohol 13.7%Vol, Gesamtsäure 6.3 g/L, pH 3.6,  Gesamtextrakt 32.6 g/L, 
   Restzucker 2.1 g/L, Gesamt-SO2 53 mg/L

Jahrgangs Rapport:

Winter 2007
Nach unzaehligen Vorversuchen und intensiven Blind-Degustationen mit unseren Weinmacherkollegen haben wir uns schliesslich auf den finalen Blend unseres 2006er geinigt: Zur Auswahl standen 8 verschiedene Partien Merlot, mit verschiedenem Fassregime, alle natuerlich aus unserem Rebberg, sowie verschiedene Top Cabernets aus der Region (mit dem weltweiten Weinueberfluss ist es zur Zeit  eindeutig einfacher als auch schon, Spitzencabernets zu sourcen, zumindest wenn man bereit ist angemessen zu bezahlen!). Und so setzt sich schlussendlich unser Bein Merlot 2006 aus 86% Merlot (aus 2/3 neuen Faessern!) sowie 6 Prozent Cabernet franc und 8% Cabernet Sauvignon zusammen. Aber er wird noch mindestens ein Jahr in unserem Reifekeller ruhen muessen, bevor er im Handel erhaeltlich sein wird.
Abgefuellt haben wir ihn im Mai 2007, zusammen mit unserem Little Merlot 2006 (86% Merlot/14% Cabernet franc) und unserem Rose Pink Merlot 2007. Und zum erstenmal haben wir dabei unsere Flaschen mit einem absolut neuartigem Komposit-Korken verschlossen,
welcher jegliche Fehlgerueche und Verschlussprobleme zukuenftig ausschliessen wird. Als eingeschworenen Wein-Traditionalisten ist uns dieser Entschluss natuerlich nicht leichtgefallen, aber die Aussicht, dass unser Wein auch tatsaechlich so beim Weinliebhaber ankommt wie wir ihn abgefuellt haben, ueberzeugte uns. Nachdem wir naemlich bisher nur das beste (und teuerste!) Korkmaterial verwendeten, dabei zusaetzlich jede Lieferung in Privatlabors auf Fremdgerueche und Qualitaet untersuchen liessen, und trotzdem verschlussbedingte Flaschenvariationen und Korkschmecker nie ganz ausschliessen konnten, entschlossen wir uns zu diesem Schritt. Und das Gute dabei ist: Der neue Verschluss ist immer noch aus Naturkork hergestellt, aber in einem aufwendigen und notabene Chemie-freien Verfahren so behandelt, dass Fehlflaschen praktisch ausgeschlossen werden koennen. Let’s see! – und fuer weitere Informationen www.oeneo.com.

Ernte Zeit 2007 (Maerz/April 07)
Wie jedes Jahr verbrachten wir unzaehlige Stunden in den zwei Monaten vor der Ernte im Rebberg: Reduzieren der Frucht um jede zweite Traube, entfernen der spaeter reifenden Schultern und Spitzen der Trauben, und schlussendlich das Aufhaengen der Vogelschutz-Netze, noch immer eine Seltenheit in Suedafrika. 

Dezember 2006
Ungewoehnlich kraeftiges vegetatives Wachstum ist zu beobachten, wahrscheinlich als Folge der Gewitterregen im November, welche die Pflanzen nicht nur mit mehr Feuchtigkeit als gewoehnlich versorgten, sondern sicherlich auch zusaetzlichen Stickstoff einbrachten in Form von Nitraten, welche sich durch die elektrischen Entladungen bei Blitzen in der Luft aus Sauerstoff und Stickstoff bilden und durch den Regen anschliessend eingeschwemmt werden. Auf alle Faelle haben wir alle Haende voll zu tun mit Ausbrechen, Triebe einschlaufen und tippen. Dafuer sieht die Frucht sehr gut aus, bei ausgesprochen ueppigem Ansatz trotz den widrigen Umstaenden wahrend der Bluetezeit. So koennen wir jetzt bei der "gruenen Ernte" grosszuegig herausschneiden und all die verrieselten Trauben ungeniert entfernen. Bei der "gruenen Ernte", welche bei uns im Dezember stattfindet, wird die Frucht auf einen fuer Qualitaetsproduktion vernuenftges Mass reduziert und auch so dressiert dass schliesslich alle Trauben einzeln und frei haengen, um optimale Entwicklungsbedingungen fier die Reifung zu haben.

November 2006
Trotz der kalten Periode im September setzte die Bluete wieder wie letztes Jahr zu Beginn November ein, bei schoenstem Fruehsommerwetter. Dieses dauerte allerdings nicht lange, und Gewitterregen und viel Wind dominierten das Geschehen ausgerechnet wahrend der Hauptbluetezeit. Tatsaechlich hatten wir, vor allem an den exponierten Aussenreihen, schliesslich viele verrieselte Trauben, welche wir spaeter ausduennen muessen.

September/Oktober 2006
Warmes Wetter mit Temperaturen von 25-27 Grad C in der ersten Septemberwoche eroeffnete den Fruehling  und die Reben begannen schoen gleichmaessig zu knospen. Doch dann kuehlte das Wetter wahrend zwei Wochen signifikant ab und verzoegerte den Austrieb deutlich, was die Triebentwicklung etwas ungleichmaessig werden liess. Ab Ende September war das Wetter aber ideal und liess die Reben rasch wieder aufholen.

August 2006
Endlich wieder einmal genuegend Regen ueber die Wintermonate. Die Daemme sind zumeist voll, und vor allem auch der Theewaterskloof Damm, welcher unser Bewaesserungssystem mit Wasser versorgt und gleichzeitig der groesste Wasserspeicher der Region ist, ist zur Zeit schon zu 80% gefuellt und duerfte sich noch mehr fuellen. Das heisst, dass diese Saison zum ersten Mal wieder seit drei Jahren keine Wasserrestriktionen zu erwarten sind. 
Das Wetter im Winter war allgemein genuegend kuehl, so dass ein normaler Austrieb zu erwarten ist.
 


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To contact us:

Luca and Ingrid Bein
Tel/Fax: +27 (0)21 881 30 25
Email: lib@beinwine.com