der 2005er im neuen Fasskeller 

die erste Ernte im neuen eigenen Keller 

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Bein  Merlot  2005

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Maerz 2007: Punktlich um die Erntezeit, kam auch dieser Jahrgang nach zweijaehriger Reifezeit im Maerz in den Handel. Trotz seiner Jugendlichkeit zeigt sich der 2005er schon sehr verfuehrerisch, und die ersten Kommentare sind vielversprechend. So bewertet ihn das suedafriknische Weinmagazin GRAPE mit 16/20 Punkten, und der amerikanische Weinkritiker Stephen Tanzer mit 89(+?) Punkten. Er schreibt dazu folgende Degustationsnotizen:"Good deep red. Aromas of plum, redcurrant, graphite and tobacco, with a creamy merlot nuance lurking. Juicy, spicy and fresh; a stylish, firm midweight with currant and gingerbread flavors. Finishes with glossy but firm tannins and notes of licorice and menthol. Varietally accurate and young."
 (Stephen Tanzer, April 2007, www.wineaccess.com/expert/tanzer )

Bewertungen:
-    4 ½  Sterne (von max. 5) vom Suedafrikanischen Weinfuehrer John Platter 2006
-    Silber Medaille beim Decanter World Wine Award, London, Mai 2007
-    Bronze Medaille beim Swiss Airline Awards, Kapstadt, April 2007
-   
Bronze Medaille beim VERITAS SA 2007
-    Bronze Medaille bei der Old Mutual Trophy Wine Show 2007, SA
-    89+ Punkte vom amerikanischen Weinkritiker Stephen Tanzer, April 2007  

Analyse Bein Merlot 2005: Alk. 14.2%vol, Extrakt 31.0 g/L, RS 2.6 g/L, Saeure 5.6 g/L, pH 3,57 , fluechtige Saeure 0.50 g/L , Total SO2 63 mg/L , freies SO2 35 mg/L

NEU: LITTLE  MERLOT  2005 , w.o. Western Cape  
Den Wein unserer jungen, nun 5-jaehrigen Rebstoecke haben wir separat ausgebaut, in 2-jaehrigen franzoesischen Eichenfaessern vom Typ Chateau, welche uns mit ihren duenneren Fassdauben geeigneter schienen fuer die Reifung des noch etwas fragileren Weines von unseren jungen Reben. Abgefuellt wurde er als unseren Zweitwein unter dem Namen Little Merlot, wobei wir ihn - das Blendteufelchen hat uns geritten! - mit 15% eines ausgezeichneten Petit Verdot assemblierten, den wir bei einem guten Freund aus der Worcester-Region gefunden haben. Das Resultat: rund 1600 Flaschen eines ausgezeichneten vollmundigen Tafelweines, erhaeltlich ausschliesslich direkt ab Farm zum halben Preis unseres Hauptweines, also excellent value for money!

Laboranalyse Little Merlot 2005: Alk. 14,2%vol, Gesamtextrakt 31 g/L, Saeure 5,4 g/L, pH 3,51, VA 0,37 g/L, Gesamt SO2 68 mg/L, Freier SO2 37 mg/L

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Jahrgangsbericht Bein Merlot 2005     :

Maerz-Mai 2006: Assemblage und Flaschen-Abfuellung 
Wie immer zu Beginn des Jahres stellte sich uns die schwierige Aufgabe, unsere verschiedenen Partien einzuschaetzen und entsprechend zu assemblieren - denn obwohl wir ja nur einen Merlot von einer Einzellage produzieren, halten wir jeweils die Weine von den einzelnen Rebbergpartien, den verschiedenen Erntedurchgaengen sowie den unterschiedlichen Ausbauvarianten (in Faessern unterschiedlicher Herkunft, Machart und Alters) lange separat. Dies erlaubt uns nicht nur, jede Partie einzeln zu bewerten, sondern so koennen wir auch die verschiedenen Partien entsprechend ihrem Charakter einzeln ausbauen und spaeter auch individuel fuer den Grand Vin einsetzen - und last but not least auch viel dazu lernen, was wir das naechstemal (hoffentlich) besser machen koennten. 
Und so haben wir auch diesmal nach langwierigen Evaluationen und vielen Blindverkostungen den Wein im klassischen Stil gemacht, die besten Partien mit rund 10% Cabernet ergaenzt und (auf dem Gut) am 10. Mai in Flaschen abgefuellt. Dabei konnten wir dieses Jahr zum ersten mal Cabernet franc einsetzen, den wir in Top Qualitaet von einem benachbarten Winzer ergattern konnten. Das Resultat ist ein vielversprechender vollmundiger Wein, mit einer natuerlichen Ueppigkeit und grosser Dichte entsprechend dem heissen Jahrgang 2005. Nun ruht der Wein in unserem klimakontrollierten Keller, wo er noch ein weiteres Jahr reifen darf, bevor er in den Handel kommt..

November 2005 : die Fassreifung
Nachdem der 2005er ausgegoren war, fuellten wir die 20 neuen Faesser mit dem Jungwein, damit durch die nun einsetzende Milchsaeuregaerung die ansonsten haeufig "holzig" wirkendenFasskomponenten neuer Faesser besser integriert wierden. Der Rest des Weins durchlief die Milchsaeuregaerung im Stahltank und kam dadurch rund 3 Wochen spaeter in die uebrigen Faesser vom Vorjahr, da diese infolge des Kellerwechsels erst dann frei wurden. Seither wurde der Wein schon zweimal umgezogen, und entwickelt sich nun zu einem sehr eleganten, aeusserst aromatischen Jungwein. 
Dabei unterscheidet er sich infolge der ungewoehnlich warmen und trockenen Saison 04/05 deutlich von seinen Vorgaengern, mit seinem fuer unsere Verhaeltnisse doch recht hohen Alkoholgehaltes von 14,2%, seinem vollen, opulenten Koerper mit den sehr reifen und geschmeidigen Tanninen, und den signifikant tieferen Saeurewerten von rund 5,5 Gramm pro Liter. Dadurch wirkt er schon in der Jugend sehr zugaenglich, trotz seiner vollen, kraeftigen Tanninstruktur - ein starker Wein!

Anfang März 2005: Ernte im eigenen neuen Keller!
Rechtzeitig auf die Ernte wurde unser neuer Keller fertig, welcher nach den modernsten Gesichtspunkten entworfen wurde, dabei spezifisch auf die Produktion eines qualitativ hochstehenden Merlots zugeschnitten (Mehr darüber auf unserer page unser Keller)

Nach einem sehr trockenem, glücklicherweise aber nicht allzu heissem Sommer konnten wir schliesslich bei idealem Wetter eine schöne Ernte einbringen. Dank der Tatsache, dass wir nun in unseren eigenen neuen Keller keltern, konnten wir in aller Ruhe über mehrere Tage lesen, die Trauben schon im Rebberg aufs säuberlichste söndern und die verschiedenen Partien im Stadium der optimalen Reifheit ernten. Generell waren die Zuckerwerte noch höher als letztes Jahr, mit etwas tiefen Säurewerten, aber mit guten reifen Tanninen. Die Kelterung in den neuen temperaturkontrollierten Edelstahltanks verlief problemlos und ergab 45 Fässer eines äusserst feinen Jungweines (45 hl/ha). 

31. Dezember 2004: Sommerzeit
Das Jahr ging so weiter, wie es begann, nämlich sehr trocken. Der erwähnte Regen im Oktober war der einzige Niederschlag der Saison bis jetzt. Glücklicherweise sind die Temperaturen und der Wind bisher moderat und im Rahmen des üblichen geblieben. Als angenehmer Nebeneffekt der trockenen Witterung ist dafür das Unkraut zurückgedämmt, was uns bisher ziemlich Arbeit sparte. 
Wir beobachten einen ungewöhnlich starken Trauben-Behang, sicherlich auf Grund des früher beschriebenen starken  vegetativen Wachstums und der ideal verlaufenen Periode während des Fruchtansatzes. Wir beschlossen deshalb, die Fruchtausdünnung diesmal etwas früher, also vor dem Farbumschlag vorzunehmen, und haben den Behang während der zweiten Hälfte Dezember auf eine Traube pro Fruchtrute reduziert, um damit die Qualität der verbliebenen Frucht entsprechend zu fördern, nach den guten Erfahrungen damit im letzten Jahr. Zusätzlich machen wir nach dem Farbumschlag Mitte Januar nochmals einen weiteren Durchgang, um noch sämtliche spät reifenden Partien und grüne Beeren auszusondern. 
Der Farbumschlag selbst hat nun gegen Neujahr begonnen, also etwas früher als letztes Jahr.

30. November 2004: Die Reben bluehen
Glücklicherweise brachte der Oktober schliesslich etwas von dem sehnlichst erwartetet Regen, alles in allem 124 mm. Wenn es auch nicht genug war, um die Dämme zu füllen, so ergänzte es wenigstens die Bodenreserven für einen guten Start in die neue Saison. Entsprechend war dann auch das Wachstum der Reben schnell und üppig, was uns viel Laubarbeit bescherte. Dafür waren die Bedingungen für die Blüte (25.10.-10.11) optimal, und der Fruchtansatz war ungestört, wenn nicht sogar üppig.

September 2004: Austrieb der Reben
Nach einem wiederum (zu!) milden und (viel zu!) trockenem Winter, startete der Rebberg die neue Saison  rund um den 20. September mit dem Austrieb. Die Dämme sind sogar noch weniger gefüllt als letztes Jahr, teilweise nur bis 30% ihrer Kapazität, und die Wetterspezialisten sagen ein weiteres trockenes Jahr voraus. Natürlich sind Wasserrestriktionen im Bereich von 30% angesagt, nun schon zum dritten aufenanderfolgenden Jahr


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Luca and Ingrid Bein
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