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Videoclips aus dem Eulenkasten beim Weinkeller
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oder zur Abwechslung hier ein Clip aus dem Nistkasten unserer Falken, 3 Tage nach dem Schlüpfen:

 

aus Weinberg und Keller

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September 2018: Frühling im Kap

Leider waren Juli und August ungewöhnlich warm und wieder sehr trocken, zwar ideal für den Rebschnitt, aber es brachte nur gerade mal 30% der sonst saisonal üblichen Niederschläge. Zum Glück kompensierte der September wieder mit kaltem und nassem Wetter, und die Wasserspeicher im Kap sind jetzt zum Start der neuen Saison zu gut 60% gefüllt – noch nicht voll, aber immerhin doppelt soviel als vor einem Jahr. Das nasskalte Septemberwetter verzögerte auch den Austrieb um rund 2 Wochen gegenüber den vorangegangenen Jahren, dafür kam der Start dann Ende September sehr gleichmäßig. Nun freuen wir uns auf die neue Saison!

Juni 2018: Winterzeit

Neben dem Release unseres Pink Merlot 2018 brachte der Juni endlich wieder einmal ausgiebige Regenfälle. Die ausgetrockneten Böden sind wieder aufgefüllt und die leeren Staudämme erhalten erstmals wieder guten Zufluss. Trotzdem haben wir uns entschlossen, zukünftig alles Dachwasser aufzufangen und in Haus und Hof zu nutzen. Nachdem wir schon die ganze letzte Saison im Keller ausschließlich mit Regenwasser gewirtschaftet hatten, sind wir zuversichtlich. Das Wasser vom Dach wird in grossen Tanks aufgefangen und mit einer Spezialfilteranlage aufbereitet, bevor es in unser Wassernetz eingespeist wird – und das tolle daran: es schmeckt besser als Stadtwasser, und ist erst noch ohne Chlor oder sonstige Zusätze, ideal für die Kellerwirtschaft!

April-Mai 2018: Kellerarbeit

Die Gärung aller Weine ging zügig vonstatten. Aufgrund der perfekten Fruchtreife dieses Jahrganges erlaubten wir ihnen danach noch drei volle Wochen Maischezeit. Gepresst wurde am 4. April, und kurz darauf kamen die Jungweine ins Fass. Es sind wiederum dichte, wohlstrukturierte Weine, mit toller Farbe und feiner Aromenfülle. Es scheint, dass der Kampf mit der Trockenheit im Weinberg auch sein Gutes hat!

März 2018 - Erntezeit!

Trotz der Trockenheit hatten wir offenbar genügend Feuchtigkeitsreserven, so dass wir unsere Trauben bis zur vollständigen Ausreifung hängen lassen konnten. Es ist nun deutlich Herbst geworden, mit kühlen Nächten und eher milden Tagen, und die unteren Blätter werden langsam gelb.
Am 13.und 14. März war es dann soweit, rund 55 Tage nach Farbumschlag. Wie letztes Jahr waren alle Partien sehr gleichmäßig gereift, sodass wir alles in zwei Tagen ernten konnten. Das Traubengut war mengenmäßig zwar etwas weniger (7t/ha),  aber dafür ausgesprochen gesund und qualitativ hochstehend.

Januar - Februar 2018

Das neue Jahr begann vielversprechend, mit einem erfrischenden Regen am 1. Januar. Es waren zwar nur gerade 5 mm Niederschlag, aber immerhin. Zum Vergleich muss man wissen, dass unser Weinberg um diese Jahreszeit rund 2,5 mm pro Tag verbraucht. Was er nicht an Niederschlag bekommt, zieht er sich aus den Bodenreserven. Diese gehen nun langsam zur Neige, weshalb wir während dieser Phase gerne mit zusätzlicher Bewässerung die Reben unterstützen.
Glücklicherweise waren die Temperaturen durchaus eher gemäßigt. Leider geizte der Wettergott aber weiterhin mit Regen, nur einmal, am 13. Februar, brachte ein nennenswerter Niederschlag von 14mm etwas Erleichterung. Trotz allem aber entwickeln sich unsere Reben erstaunlich gut und vor allem sehr gesund, als ob sie Wüstenpflanzen wären. Wir dürfen langsam beginnen, trotz aller Trockenheit auf eine qualitativ hochstehende Ernte zu hoffen.

November - Dezember 2017

Wie schon berichtet, leidet die Kap-Provinz von Südafrika zurzeit unter einer anhaltenden Jahrhundert-Dürre. Niederschlag hatten wir bisher gerade mal halb soviel wie sonst, die Wasserspeicher drohen vorzeitig auszutrocknen, und Kapstadt hat die bisher schärfsten Wasserrestriktionen in Kraft gesetzt. Glücklicherweise fiel das bisschen Regen jedoch schön verteilt über die ganze Austriebs- und Wuchsphase, sodass zusammen mit den vergleichsweise gemäßigten Temperaturen die bisherige Saison in Stellenbosch überraschend gut verlief. Die Reben präsentieren sich zur Zeit kräftig und gesund, mit zwar etwas kleineren, aber umso schöneren Trauben.
Allerdings weisen unsere Feuchtigkeitssensoren im Boden sowie die routinemäßige satelliten-gestützte Multispektralanalyse des Rebberges gegen Ende des Jahres auf eine übermäßige Austrocknung des Bodens hin, sodass es nun doch Zeit für eine Bewässerung wurde. Unsere (dieses Jahr natürlich stark reduzierte) Wasserquota haben wir so eingeteilt, dass wir damit die nun folgende Reifephase gut überstehen sollten...vorausgesetzt, dass sich die anderen Landwirte auch an ihre Zuteilung halten!

Daneben waren wir wieder einmal an ein paar Weinmessen in Europa anzutreffen. So war Ingrid Ende Oktober an der Berner Weinmesse und der Basler Weinmesse, und Anfang November besuchte Luca die Countryside in Gent sowie die Expovina Zürich - Herzlichen Dank an all unsere treuen Besucher!

Oktober 2017

Bisher ein sehr angenehmer Frühling, mit milden bis eher kühlen Temperaturen, und es hat sogar schon dreimal geregnet :-)
Es wächst nun schnell, und wir sind beschäftigt mit dem Ausbrechen und Entfernen von überschüssigen Trieben. Es ist eine zeitraubende Arbeit, aber absolut entscheidend für die Qualität des zukünftigen Weines.

September 2017

Der Winter war ziemlich kalt, und so war der Austrieb Mitte September sehr gleichmäßig. Wie schon erwähnt, war der Winter aber auch sehr trocken. Das Gute daran ist, dass die Trockenheit unseren Frühlings-Feind Nr.1, die Schnecken, in Grenzen hielt. Unsere Spezialeinheit für Schnecken-Bekämpfung räumte dann mit dem Rest auf, wie das Video zeigt.

Juli-August 2017

Es hat immer noch viel zu wenig geregnet. Die Dämme sind auf einem Rekordtief, und die Prognosen versprechen nichts Gutes. Wir stellen uns auf eine sehr trockene Saison 2017-18 ein. Im August ist ja traditionell der Schnitt unserer Reben, und so passen wir diesen entsprechend an, mit kurzem Anschnitt und wenig Reserven.

Frühere Berichte werden jeweils nach der Ernte zum Jahrgangsbericht der jeweiligen Weine verarbeitet und können dort eingesehen werden (siehe Jahrgangsberichte)